Ein weiteres EU-Barzahlungsverbot?

Ein weiteres EU-Barzahlungsverbot?

Banken in Kroatien sind bereits gesetzlich verpflichtet, alle Bargeldtransaktionen über 105.000 HRK (ca. 14.000 EUR) zu prüfen. Bargeldtransaktionen über diesen Betrag wurden nicht verboten, aber eine Herkunft des Geldes musste nachgewiesen werden. Diese könnte jedoch bald auf 10.000 EUR oder weniger gesenkt werden, zusammen mit einem Verbot von Barzahlungen über 10.000 EUR.

Wenn dieses Gesetz im EU-Parlament verabschiedet wird, können Sie in Kroatien keine Immobilien mehr mit Bargeld kaufen. Lange Zeit haben fast unsere EU-Käufer ohnehin elektronisch bezahlt, insbesondere jetzt, da Kroatien im SEPA-Zahlungssystem ist. Darüber hinaus gilt in Kroatien seit 2018 ein Verbot von Bargeldtransaktionen über 10.000 EUR, jedoch nur für juristische und private Personen, die Geschäfte tätigen.

Dieses Verbot würde jedoch bedeuten, dass Sie beispielsweise auch die 10 % Anzahlung nicht mehr in bar hinterlegen können.

Die Europäische Kommission wird im Juli 2021 den Entwurf des neuen Geldwäschegesetzes vorschlagen. Das neue Gesetz würde nicht nur für Unternehmen und juristische Personen (wie bisher) gelten, sondern auch für Privatpersonen. Deutschland und Österreich lehnen dieses Gesetz vehement ab. Österreich hat beispielsweise sogar vorgeschlagen, das Recht auf Barzahlung in seine Verfassung aufzunehmen. Es bleibt abzuwarten, wie und wann dieses Gesetz im EU-Parlament behandelt wird.

www.rightpropertycroatia.com

Author

ivo

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